
No War On Cuba! Wir brauchen Kuba. Und Kuba braucht uns! Unterstützt die Protestwache vor der US-Botschaft in Berlin!
12. bis 19. September 2026 – täglich besetzt,
Brandenburger Tor, Platz des 18. März/Rondell am Bremer Weg, Berlin
Kuba trotzt seit Jahrzehnten dem US-Imperialismus, der versucht, die kubanische Revolution mit einer der brutalsten Wirtschaftsblockaden der Geschichte in die Knie zu zwingen. Seit dem Amtsantritt von Donald Trump wird die schon bis dahin beispiellose Blockade stetig verschärft.
Im Januar verhängte die US-Regierung gegen Kuba eine totale Energiesperre und droht seitdem immer wieder mit einem militärischen Angriff. Zuletzt erreichte im April ein Tanker die Insel, um Öl zu liefern. Mit jedem Tag verschärft sich die Lage vor Ort. Neben Energieversorgung mangelt es an Medizin, Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs. Täglich sterben Menschen, weil Medikamente fehlen und Operationen nicht durchgeführt werden können. Die meisten europäischen Regierungen schweigen und akzeptieren damit das Vorgehen der US-Regierung. Durch ihr Nichtstun machen sie sich mitschuldig an einem Genozid.
Kuba hat sich in seiner Geschichte immer solidarisch gezeigt: mit Befreiungsbewegungen weltweit, insbesondere im Kampf gegen das südafrikanische Apartheidsregime, durch die Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten für den Globalen Süden und der Entsendung seiner Medizinbrigaden in Krisengebiete sowie mit Alphabetisierungsprogrammen in der Welt. Kuba braucht Solidarität. Unsere Solidarität. Jetzt.
Das Schicksal Kubas hat internationale Relevanz: Gelingt die Zerschlagung dieser Revolution, verschlechtern sich die Kampfbedingungen progressiver Bewegungen auf allen Kontinenten, dramatisch vor allem in Lateinamerika. Weiter wachsen würde die Gefahr eines Weltkrieges. Deshalb sind wir auf der Straße – eine ganze Woche lang.
Die Protestwache ist dauerhaft besetzt.
Und sie ist Informationspunkt sowie Veranstaltungsort. Vor allem aber ein Zeichen internationaler
Solidarität mit Kuba!
Informiert euch!
Beteiligt euch mit Aktionen!
Kommt zahlreich zur Protestwache und bringt andere mit!
Dokumentiert: Aktionsaufruf zur Protestwache
Unterstützungserklärung [pdf]
Bitte Unterstützungserklärung einsenden an:
Unblock Cuba, c/o Verlag 8. Mai, Torstraße 6, 10119 Berlin
oder aktionsbuero@jungewelt.de
Materialien (Flyer, Plakate, Banner) finden Sie hier.
Für die Tagschichten benötigen wir Unterstützung und suchen Personen, die sich für einzelne
Schichten melden. Die Koordinierung der Schichten erfolgt durch das Org.-Büro.
Zeitraum: 12. – 19.9.2026
1. Schicht: 7-12 Uhr; 2. Schicht: 12- 17 Uhr; 3. Schicht: 17-22 Uhr,
Pro Tagschicht sollen fünf Personen anwesend sein.
Übersicht über die aktuell offenen Schichten (Stand: 24.08.2026)
Programm der Protestwache (wird laufend aktualisiert)
12 – 15 Uhr:
Fahrraddemo von der kubanischen Botschaft zur US-Botschaft, mit Zwischenhalt am Auswärtigen Amt (Infos folgen)
15 Uhr:
Auftakt – Bericht aus Kuba
Diskussionsrunde zum Thema Medien
Konzert: Wenzel
18 Uhr:
Auftakt – Bericht aus Kuba
Thementag Gesundheit mit Präsentation und Gespräch
Konzert: Pablo Miro
Konzert: Kontra.
18 Uhr:
Auftakt – Bericht aus Kuba
Thementag Energie mit Gespräch und Film
Konzert: Tobias Thiele
Konzert: DJ Craft (KIZ)
18 Uhr:
Auftakt – Bericht aus Kuba
Diskussionsrunde zur Ernährungsversorgung
Konzert: Brxlike
18 Uhr:
Auftakt – Bericht aus Kuba
Bericht von Patrik Köbele, der im August in Kuba war
Konzert: Gina Pietsch und Fabio Costa
18 Uhr:
Auftakt – Bericht aus Kuba
Diskussionsrunde zur Lage der Jugend auf Kuba
Konzert: Masur
Konzert: empress beatriz
16 – 17:30 Uhr „Mehr Solarenergie für Kuba – Jetzt! Die Initative Gewerkschafter für Kuba informiert über ihre Aktivitäten“
18 Uhr:
Auftakt – Bericht aus Kuba
Diskussionsrunde zur Kultur
Konzert: Nicolás Miquea
15 Uhr:
Auftakt – Bericht aus Kuba
16 Uhr: Symbolische Umzingelung der US-Botschaft (Infos folgen)
Thementag Internationale Solidarität
Abschlusskonzert
Solidarität mit Kuba – jetzt!
Wenige Tage nach Beginn seiner zweiten Amtszeit, setzte US-Präsident Donald Trump die Republik Kuba erneut auf die Liste „Staatliche Förderer des Terrorismus“ (State Sponsors of Terrorism). Mit diesem Schritt wurde der Weg freigemacht, die Schrauben der über 60-jährigen Wirtschaftsblockade gegen die sozialistische Inselrepublik bis zum Anschlag anzuziehen. Knapp ein Jahr später überfielen die Vereinigten Staaten die Bolivarische Republik Venezuela über Nacht und entführten deren Präsidenten Nicolás Maduro. Damit sollte das Land mit dem größten Ölvorkommen der Welt zurück in die Einflusssphäre des US-Kapitals geholt werden. Gleichzeitig unterband Trump damit die Öllieferungen nach Kuba. Öllieferungen der Solidarität, die für die Verteidigung der kubanischen Revolution unverzichtbar sind. Hinzu kamen Ankündigungen von Strafmaßnahmen der USA gegenüber jeglichen Öllieferanten nach Kuba. Die Folgen: seit Dezember ist kein Tropfen Öl mehr in Kuba gelandet, der Strom und Lebensmittel müssen rationiert werden.
Die USA nehmen in völkerrechtswidriger Art und Weise das kubanische Volk als Geisel ihrer Blockadepolitik. Das Volk, die Revolution und ihre Errungenschaften brauchen unsere Solidarität mehr denn je. Lasst uns gemeinsam die kubanische Revolution verteidigen und rufen: Unblock Cuba!
Berichte und Zeitungsartikel zum Thema Kuba finden Sie unter Aktuelles

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Aktuelle Nachrichten und Berichte
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BRD:
Netzwerk Cuba
IBAN: DE28 4306 0967 1206 4415 00
BIC: GENODEM1GLS
Österreich:
Österreichisch-Kubanische Gesellschaft
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BIC: GIBAATWW
Schweiz:
Vereinigung Schweiz-Kuba
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